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| Auf den Fotos sieht man meines Erachtens Überreste einer
künstlich angelegten "Wasserschlaufe". Hr. Hans Guggemos hat
diese Bilder im Kloster Hirsau aufgenommen. Die Position des mittleren
Lochsteines und der T-förmigen "Wasserverteilung" erklärt vielleicht jetzt
das Prinzip im Zentrum eines "Kultplatzes". Allerdings darf man
davon ausgehen, dass ältere "Kultplatzsituationen" nicht
unbedingt behauene Steine, sondern auch anderen Baumaterialien zum Bau einer
"Wasserschlaufe" benutzten.
Warum ich das Wort "Wasserschlaufe" in Anführungszeichen setze wollen Sie wissen ? Mann sieht zwar die Schlaufe, wie hier im Kloster Hirsau ohne Wasser und auf den "Kultplätzen" spürt man eindeutig die "Wasserschlaufe" mit der Wünschelrute, aber bis jetzt ist mir nicht bekannt, dass man je ein solches Phänomen archäologisch ergraben hätte. |
Bildnachweis: Hans Guggemos |